Heilpflanzen und Heilkräuter: Bärlapp

Gesundheitliche Vorteile und Heilwirkung

Heilfplanzen: Bärlapp, Anwendung, Heilwirkung

Bärlapp - Beschreibung: Die ausdauernde und giftige Pflanze besteht aus einem zwischen 0,5 und 4 Meter langen am Boden kriechenden Spross und bis 30 cm aufrecht stehenden Seitenästen. Die nadeligen Blättchen stehen dicht und sind an der Laubblattspitze mit einem ein bis drei Millimeter langen Haar versehen. Durch diese Haare erscheint die Pflanze pelzig, was ihr den Namen Wolfsklaue zugetragen hat. Die Sporophyllstände sind in gelben Ähren am Ende von aufrechten Ästen angeordnet und erscheinen von Juli bis August. Die Ähren sind aus spezialisierten Blättchen aufgebaut, in deren Achseln die Sporenbehälter sitzen. Anders als das Kraut, enthalten die Sporen wohl keine Alkaloide. Eine toxische Wirkung der Sporen ist nicht bekannt.

Inhaltsstoffe: Lycopodin, Clavatin, Clavotoxin, fettes Öl, Glycerin, organische Säuren, Palmitin, Stearin, Arachin, Hydrokaffeesäure, Zitronensäure, Apfelsäure.

Verwendete Pflanzenteile: Samen bzw. Sporen und Kraut.

Wirkung von Bärlapp und Anwendung: Die medizinische Verwendung des Bärlappkrauts oder der Sporen ist wegen des Gehalts an toxischen Alkaloiden und fehlender Wirksamkeitsnachweise nicht vertretbar.

Heilwirkung: Bärlapp hilft bei schlecht heilende Wunden, Krämpfe aller Art, Gicht und Rheuma.