Guter Heinrich

Guter Heinrich (Chenopodium bonus-henricus) – Beschreibung: Die mehrjährige, krautige Pflanze (Staude) erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 80 Zentimetern, besitzt einen aufrechten Stängel und ist geruchlos. Der Gute Heinrich besitzt ein rübenartiges starkes Rhizom und eine fleischig-weiße Pfahlwurzel.

Die ziemlich großen wechselständigen Laubblätter werden fünf bis elf Zentimeter lang und sind dreieckig bis spießförmig, fast ganzrandig, langgestielt, spitz oder stumpf, anfangs mehlig, später dunkelgrün.

In verlängerten, oft nickenden, pyramidenförmigen Blütenständen, die keine Tragblätter besitzen sitzen, zahlreich die Blüten. Die kleinen, grünlichen, unscheinbaren Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig weiblich. Blütezeit ist von April bis Oktober.

Inhaltsstoffe: Die Pflanze enthält Eisen und Vitamin C.

Guter Heinrich Wirkung und AnwendungGuter Heinrich Wirkung und Anwendung: Sie war früher arzneilich gegen Hauterkrankungen im Einsatz.

Als Wildgemüse hat der Gute Heinrich zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Die noch nicht blühenden jungen Pflanzen werden wie Spinat verwendet. Etwa 12 cm lange Triebe werden wie Spargel zubereitet. Im Balkan stellt man aus den zerstoßenen Rhizomen ein wie Erdnussbutter schmeckendes Konfekt her. Die Blüten kann man ähnlich wie Brokkoli dünsten. Die Samen können reif wie Amaranth verwendet werden.

Heilwirkung: Guter Heinrich wirkt abführend, blutreinigend und hilft gegen Hauterkrankungen.