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Heilpflanzen und Heilkräuter: Liebstöckel

Liebstöckel Wirkung und Anwendung

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Liebstöckel (Levisticum officinale) - Beschreibung: Liebstöckel, auch Maggikraut genannt, ist eine winterharte, mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von über 2 Metern erreichen kann. Der Blütenstand ist eine Dolde, die gelblichen bis hellgrünen Einzelblüten sind unscheinbar.

Inhaltsstoffe: Liebstöckel enthält ätherisches Öl, Hydroxycumarine, Angelikasäure, Apiol, Apfelsäure, Polyine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Harze, Invertzucker, Fette, Gummi, Furanocumarine,Kampfer, Carvon, Isovalerinsäure, Umbelliferon, Cumarine, Myristicin.

Verwendete Pflanzenteile: Während die Wurzel medizinisch Verwendung findet, sind Früchte und Kraut eher als Gewürz üblich.

Wirkung von Liebstöckel und Anwendung: Liebstöckel enthält unter anderem Alkylphthalide. Die frischen Blätter des Liebstöckel finden Verwendung in der Küche. Der Geschmack erinnert an den von Sellerie, ist aber schärfer und bitterer.

Die Wurzel und die Samen sind gleichfalls aromatisch, werden allerdings eher in der Pflanzenheilkunde verwendet. Dort dient Liebstöckel vor allem zur Regelung der Verdauung, früher galt es auch als ein Mittel zur Geburtshilfe und als Aphrodisiakum.

Heilwirkung: Liebstöckel wirkt krampflösend, schleimlösend, beruhigend, blutstillend, harntreibend, anregend, schweisstreibend, wassertreibend und hilft gegen Bronchitis, Husten, Mandelentzündung, Blasenleiden und Menstruationsbeschwerden, Heiserkeit, Nervosität, Ekzeme, Rheuma, Gicht, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Wassersucht.

Hinweise: Nicht in der Schwangerschaft anwenden!