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Heilpflanzen und Heilkräuter: Maiglöckchen

Maiglöckchen Wirkung und Anwendung

Heilfplanzen: Maiglöckchen, Wirkung, Beschreibung, Inhaltsstoffe, Verwendete Pflanzenteile, Heilwirkung, Anwendung, Convallaria majalis

Maiglöckchen (Convallaria majalis) - Beschreibung: Beim Maiglöckchen handelt es sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 25 cm erreicht. Achtung! Giftpflanze.

Inhaltsstoffe: Maiglöckchen enthält Glykoside, Convallatoxin, Asparagin, Convallarin, Convallatoxol, Flavonoide, Saponine.

Verwendete Pflanzenteile: Kraut.

Wirkung von Maiglöckchen und Anwendung: Das Maiglöckchen ist wegen der in der Pflanze enthaltenen Glykoside zugleich Gift- und Heilpflanze. Die Glykoside des Maiglöckchens wirken ähnlich wie die Digitalisglykoside des Roten Fingerhuts. Die Inhaltsstoffe der Pflanze werden nicht nur in der traditionellen Heilkunde, sondern teilweise auch in der evidenzbasierten Medizin eingesetzt.

Das Blütenöl des Maiglöckchens wird häufig Parfüms zugesetzt.

Maiglöckchen ist giftig, deshalb es soll nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äusserlich anwenden werden.

Heilwirkung: Maiglöckchen kann bei leichter Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzwassersucht, Herzrhythmusstörungen) und bei Altersherz helfen. Außerdem wird es auch niedriger Blutdruck, Asthma, Verstopfung, Nervenschwäche, Epilepsie, Schlaganfall verwendet.

Hinweise: Die Inhaltsstoffe des Maiglöckchens sind wie alle herzwirksamen Cardenolide sehr giftig! Bei Einnahme zu großer Mengen kann Übelkeit auftreten sowie Herzrhythmusstörungen. Auch das Blumenwasser kann giftig sein.