Paprika als Gemüse oder Gewürze und Gesund

Paprika (Capsicum-annuum) – Beschreibung: Die Paprikapflanzen werden bis zu 150 cm hoch und wachsen als buschiger Halbstrauch, aber meistens nach oben gestreckt. In der Nähe der Wurzel verholzen die Pflanzen relativ leicht. Die Blätter sind nach vorn zugespitzt, zwischen 5 und 25 cm lang und zwischen 3 und 15 cm breit. Er wird oft als Gemüse oder Gewürze verwendet und es ist sehr gesund.

Inhaltsstoffe: Paprika enthält relativ viel Vitamin C, außerdem Vitamine A, E, B1, B2 und B6. 100 g rohe Paprika enthalten 19 Kalorien, 1,1 g Protein, 3 g Kohlenhydrate und 0,29 g Fett. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind etwa: 290 mg Kalium, 20 mg Magnesium, 15 mg Calcium, 5 mg Tocopherol pro 100 g Paprika.

Verwendete Pflanzenteile: Früchte. (als Gemüse oder Gewürze)

Wirkung von Paprika: Er ist bei der Zubereitung ein sehr vielfältiges Lebensmittel, aber die wohl bekannteste Form, in der Paprika als Gewürz genutzt wird, ist das Paprikapulver. Die scharfen Sorten werden bevorzugt in warmen Regionen eingesetzt, da die durch das Capsaicin verursachte Hitzeempfindung ihrerseits die Schweißbildung fördert, wodurch die eigentliche Temperatur wieder gesenkt wird. Außerdem als Sauce zu Pasta und Reisgerichten. Beliebt sind auch Rohkostsalate mit Paprikastreifen.

Nachdem durch Züchtung immer mildere Sorten verfügbar waren, setzte sich die Verwendung von Paprika als Gemüse immer mehr durch.

Paprika und Gesund

Paprika GesundHeilwirkung: Er hilft bei Gelenkentzündungen, Muskelschmerzen, Rheumatische Beschwerden, Verdauungsschwäche, stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend.

Gleichzeitig liefern Gemüsepaprika reichlich Vitamin C, das ebenfalls immunstärkend wirkt.

Der Scharfmacher Capsaicin vermindert die Bildung von Fettgewebe. Paprikaschoten sorgen gleichzeitig für eine schöne Haut.

Er gehört Antioxidantien.  Sie bekämpfen im Körper freie Radikale, die die Zellen angreifen und zur Faltenbildung beitragen.

Bereits die amerikanischen Ureinwohner nutzten Paprika als Heilmittel, unter anderem gegen Zahnschmerzen oder Arthrose. Teile dieser Techniken wurden nach der Entdeckung Amerikas auch von Europäern in die Volksmedizin übernommen.

2006 wurde beispielsweise festgestellt, dass eine hohe Dosis Capsaicin Prostatakrebszellen in Mäusen abtötet.

Koreanische Wissenschaftler stellten zudem in einer Studie mit 100 Frauen fest, dass ein erhöhter Konsum an scharfen Paprika mit einer Verringerung des Körperfett-Anteils in Zusammenhang steht.

Jedoch steht Capsaicin und damit scharfes Essen auch im Verdacht, Symptome wie Magenschmerzen, Inkontinenz, Durchfall, Gastritis und Blasenirritation hervorzurufen.

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